Unter dem Leitgedanken der „Spurensuche“ widmet sich die Quellenpräsentation der Knabenstimme und ihrer besonderen Geschichte. Nur wenige Jahre besitzt ein Sänger diese hohe Stimme, bevor der Stimmbruch sie unwiderruflich verändert. Und doch stehen Knabenchöre für musikalische Traditionen, die Jahrhunderte überdauerten. Ausgewählte Handschriften und Drucke aus den Beständen der SLUB Dresden zeigen, welchen Rolle Heinrich Schütz als Komponist und Lehrer in der Geschichte der sächsischen Knabenchöre spielt, deren jahrhundertealte Tradition inzwischen als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt ist. Im Gespräch mit Dr. Andrea Hammes und der neuen MBM-Geschäftsführerin Dr. Beate Agnes Schmidt werden bekannte und weniger bekannte Quellen vorgestellt, die dieser Spur über mehrere Jahrhunderte folgen - von Schütz und seinem unmittelbaren Umfeld bis zu den Zeugnissen seiner Wiederentdeckung und Aneignung im 19. und 20. Jahrhundert.
aktualisierter Stand 07.08.2026
SLUB -
Sächsische Staats- und Universitätsbibliothek
Zellescher Weg 18
01069 Dresden
Dr. Beate Agnes Schmitdt, Geschäftsführerin der Mitteldeutsche Barockmusik e.V.
Dr. Andrea Hammes, Musikabteilung der SLUB
Eintritt frei (max. 15 Personen)
Anmeldung per Mail an office(at)schuetz-musikfest.de oder telefonisch unter 0391/5065 0079
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek SLUB Dresden