Fantasticus

Fantasticus | Foto: Jacqueline Imminkhuizen

Fantasticus | Foto: Jacqueline Imminkhuizen
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Amsterdam, längst ein 'hot spot' der Barockmusik, ist ein Ort, wo sich exzellente Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt begegnen können. Und wenn diese sich dann zu einem Ensemble zusammenschließen, können wir uns auf feinste Interpretationen und technische Brillanz freuen mit einer japanischen Geigerin, einem englischen Gambisten und  einem niederländischen Cembalisten.

Fantasticus

spielt Barockmusik auf historischen Instrumenten. Ihre künstlerische Arbeit verstehen die Mitglieder des Ensembles als kreativen Prozess, mit dem sie dem heutigen Publikum immer wieder aufs Neue einen lebendigen Zugang zur Alten Musik verschaffen. Überhaupt ist die enge Verbindung zum Publikum ein Grundanliegen von Fantasticus; jedes Konzert wird zur gemeinsamen Entdeckungsreise von großer Intensität und Intimität. Perfektion im Instrumentalspiel, Stilsicherheit und Leidenschaft sind die Markenzeichen des Ensembles.
Fantasticus hat seinen Sitz in Amsterdam und tritt seit 2010 in zahlreichen wichtigen Konzertsälen und Festivals in Europa auf.  Die BBC nannte die Musiker „eine glühende Bereicherung der Alte-Musik-Szene“, ihre CD-Aufnahmen wurden mehrfach ausgezeichnet.

Der Name des Ensembles bezieht sich auf seine größte Inspirationsquelle: Die mysteriöse und virtuose Musik aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, bekannt als "Stylus Fantasticus". Kompositionen von Buxtehude und Biber gehören ebenso zum Repertoire wie die Musik für Violine und Viola da Gamba im Allgemeinen.

Weitere Informationen: Homepage von Fantasticus


Die Ensemblemitglieder

Rie Kimura

ist eine Barockgeigerin aus Japan. 2010 gewann sie den Wettbewerb für Barockvioline  Premio Bonporti in Italien, wo sie auch den Publikumspreis erhielt. Als Solistin wird sie für ihre "starke, von Ausdruck und Rhetorik durchdrungene Persönlichkeit" gelobt, ebenso geschätzt ist sie auch als Kammermusikpartnerin. Neben Fantasticus, dessen Gründungsmitglied sie ist, spielt Kimura regelmäßig mit Orchestern wie dem Amsterdam Baroque Orchestra, dem Bach Collegium Japan, dem Apollo Ensemble und De Nederlandse Bachvereniging. Ihre erste Soloaufnahme Tartini & Veracini erschien im Juni 2015 und erhielt von der niederländischen Tageszeitung De Volkskrant eine seltene 5-Sterne-Kritik.
Kimura studierte Barockvioline bei Lucy van Dael am Amsterdamer Konservatorium, wo sie mit "cum laude" abschloss. Im Laufe ihrer Karriere hat sie zahlreiche Preise gewonnen, darunter den Hauptpreis beim Yamanashi-Wettbewerb für Alte Musik 2008 (Japan) und verschiedene Ensemblepreise bei den Wettbewerben für Alte Musik in Brügge und Amsterdam.
In jüngerer Zeit tritt sie als Duopartnerin des Cembalisten und Pianisten Pieter-Jan Belder auf, mit dem sie die gesamten Violinsonaten von C.P.E. Bach aufgenommen hat. .

Robert Smith

stammt aus Yorkshire im Norden Englands. Er studierte Viola de Gamba bei Mieneke van der Velden (Amsterdam) und Paolo Pandolfo (Basel). Außerdem studierte er Barockcello bei Wouter Möller, Jaap ter Linden und Viola de Hoog. Seit dem Gewinn des Bach-Abel Viola da Gamba-Wettbewerbs in Köthen im Jahr 2012 hat Smith als Basso-Continuo-Spieler und Solist viele interessante und abwechslungsreiche Wege beschritten. Von seiner Heimat Amsterdam aus reist er regelmäßig quer durch Europa, um mit vielen führenden Ensembles und Orchestern Barockmusik zu spielen. Er ist Mitglied des Amsterdamer Barockorchesters.
In der Musik wie im Leben verlässt Robert Smith gerne ausgetretene Pfade. Auf seinen CDs findet sich häufig bisher unbekanntes Repertoire, wie z.B. die Lyra-Violen-Musik auf Tickle the Minikin und die virtuosen Jenkins-Duette mit seinem ehemaligen Lehrer Paolo Pandolfo auf The Excellency of Hand. Mit  großer Freude beschäftigt er sich mit unterschiedlichen Musikgenres und arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Disziplinen zusammen. Dies hat zu interessanten Projekten geführt, wie z.B. dem Spielen von Metallica-Liedern für todesmutige Akrobaten in historischen Zirkuszelten.
Im Jahr 2017 veröffentlichte Smith eine der ersten Aufnahmen von Telemanns neu entdeckten Fantasien für Viola da Gamba solo, die der Observer als "Spiel von außergewöhnlicher Qualität" bewertete.
Smith spielt auf einer Bassgambe, die von Pierre Bohr in Mailand hergestellt wurde. Sein Barockcello von Guust Francois ist eine Leihgabe des niederländischen Nationaal Muziekinstrumentenfonds.

Pieter-Jan Belder

studierte Blockflöte und Cembalo an den Konservatorien von Den Haag und Amsterdam. Ab 1989 war er festes Mitglied des Radio Chamber Orchestra, wo er unter anderem unter Frans Brüggen, Ton Koopman und Philippe Herreweghe arbeitete. Als Continuo-Spieler ist er mit zahlreichen weiteren Ensembles aktiv, darunter der Niederländischen Bach-Vereinigung, dem Orchester des 18. Jahrhunderts und seinem eigenen Ensemble Musica Amphion.
Seit 1991 hat Pieter-Jan Belder mehr als 130 CDs aufgenommen, mit denen er als Cembalist internationale Anerkennung und Ansehen erlangte. Unter anderem wirkte er an der Gesamtausgabe aller Werke Bachs für Cembalo mit (13 CDs). Mit seinem Ensemble Musica Amphion realisierte er auch große Projekte, wie die Gesamteinspielung der Werke von Corelli, Telemanns Tafelmusik und Bachs Cembalokonzerte. Vor kurzem erschienen acht CDs, die vollständig den Werken von Carl Philipp Emanuel Bach gewidmet sind.
Er ist Initiator des mehrjährigen Projekts "Bach Contextual", einer Zusammenarbeit zwischen Musica Amphion und dem Gesualdo Consort Amsterdam. Ziel dieses Projektes ist die thematische Aufführung der Kantaten und Orgelwerke von J.S. Bach. Seit 2005 ist Pieter-Jan Belder als Dirigent von Muscia Amphion ein häufiger Gast im Königlichen Concertgebouw. Im Jahr 2011 führte er Purcells Dido & Aeneas mit Sarah Connolly und Collegium Vocale Gent auf. Im Jahr 2012 dirigierte er Musica Amphion und Collegium Vocale Gent in einem Händel- und Vivaldi-Programm, ebenfalls im Amsterdamer Konzertsaal.
Belder war 1997 Gewinner des NDR-Musikpreises in Hamburg und 2000 Gewinner des Internationalen Bachwettbewerbs Leipzig.

 
 

Fantasticus // Robert Smith | Foto: Marco Boggreve
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Fantasticus // Rie Kimura | Foto: Marco Boggreve
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Fantasticus // Rie Kimura | Foto: Marco Boggreve
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